Pfefferminztee: Zubereitung, Aroma und was Sie beachten sollten

Pfefferminztee ist einer der meistgetrunkenen Kräutertees überhaupt – unkompliziert, koffeinfrei und zu jeder Tageszeit trinkbar. Bei der Zubereitung wird allerdings häufig genau der Fehler gemacht, der ihm sein Aroma nimmt.

Der häufigste Zubereitungsfehler

Das Aroma der Pfefferminze steckt in ätherischen Ölen, allen voran Menthol – daher der kühlende Effekt im Mund. Diese Öle sind flüchtig: Lässt man die Tasse offen ziehen, steigen sie mit dem Dampf auf und sind weg.

Deshalb: Wasser kurz vor dem Siedepunkt aufgießen, die Tasse oder Kanne abdecken und fünf bis sieben Minuten ziehen lassen. Der Unterschied zwischen abgedeckt und offen gezogen ist deutlich schmeckbar.

Worauf Sie achten sollten

Ein Punkt, der wenig bekannt ist: Bei Sodbrennen und Reflux kann Pfefferminze die Beschwerden verstärken. Menthol entspannt den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, wodurch Magensäure leichter aufsteigen kann. Wer regelmäßig damit zu tun hat, merkt das mitunter nach der Abendtasse – dann sind mildere Kräuter die bessere Wahl.

Für Säuglinge und Kleinkinder sind mentholhaltige Zubereitungen nicht geeignet. Und wie bei allen getrockneten Kräutern gilt: dunkel, trocken und luftdicht lagern. Blätter, die beim Öffnen der Packung nicht mehr deutlich nach Minze riechen, geben auch im Aufguss nichts mehr her.

Mehr als nur Tee

Kalt aufgegossen und über Nacht gezogen ergibt Pfefferminze einen erfrischenden Sommer-Eistee, dem man weder Zucker noch Zitrone hinzufügen muss. In der nordafrikanischen Teekultur wird sie zusammen mit Grüntee aufgegossen. Und die getrockneten Blätter lassen sich zerrieben auch in Joghurtsaucen, über Salate oder in Couscous einsetzen.

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