Die Pekannuss stammt aus Nordamerika und ist eine nahe Verwandte der Walnuss – man erkennt es an der ähnlich gefalteten Form des Kerns. Im Geschmack unterscheidet sie sich jedoch deutlich: Sie ist milder, süßlicher und hat nicht die herbe Note, die manche an der Walnuss stört.
Was steckt in Pekannüssen?
Pekannüsse haben mit rund 72 g pro 100 g den höchsten Fettanteil aller gängigen Nüsse und kommen damit auf etwa 690 Kalorien. Der Eiweißanteil ist mit rund 9 g vergleichsweise niedrig, der Ballaststoffgehalt mit etwa 10 g dagegen hoch.
Besonders auffällig ist der Mangangehalt – Pekannüsse zählen hier zu den reichhaltigsten Lebensmitteln überhaupt. Mangan trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zu einer normalen Bindegewebsbildung bei. Ebenfalls reichlich vorhanden ist Kupfer, das zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
Worauf Sie achten sollten
Die Energiedichte ist der Punkt, an dem sich Pekannüsse von anderen Nüssen abheben – und zwar nach oben. Eine Handvoll von 30 g liefert bereits über 200 Kalorien. Das ist kein Problem, sollte aber bewusst eingeplant werden, gerade weil Pekannüsse durch ihre Milde besonders gut nebenbei weggehen.
Wie die verwandte Walnuss reagieren Pekannüsse empfindlich auf Wärme, Licht und Sauerstoff. Sie werden schneller ranzig als die meisten anderen Nüsse. Ein bitterer Geschmack ist das eindeutige Signal. Kühl, dunkel und luftdicht verschlossen halten sie deutlich länger; bei größeren Mengen ist der Kühlschrank die sicherste Wahl.
Als Baumnuss sind Pekannüsse kennzeichnungspflichtiges Allergen. Kreuzreaktionen mit Walnüssen kommen aufgrund der botanischen Verwandtschaft vor.
In der Küche
In den USA ist die Pekannuss vor allem als Füllung der Pecan Pie bekannt. Sie passt aber ebenso gut in Brownies und Bananenbrot, karamellisiert über Salate mit Blauschimmelkäse oder schlicht pur als Snack. Kurz in der trockenen Pfanne geröstet gewinnt sie spürbar an Aroma.
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